Was hält eine Gruppe zusammen —
außer dem Projekt?
Gruppen, die gemeinsam etwas aufbauen wollen, stehen früh vor Fragen, die über Planung und Organisation hinausgehen: Was verbindet uns wirklich? Wie entscheiden wir, wenn wir nicht einer Meinung sind? Was sind unsere gemeinsamen Werte — und was passiert, wenn sie in Konflikt geraten?
Diese Fragen lassen sich nicht wegorganisieren. Aber sie lassen sich durchdenken. Ich begleite Gruppen in Entstehungs- und Findungsphasen — damit aus einem gemeinsamen Vorhaben eine tragfähige Grundlage wird.
Für Gruppen, die gemeinsam etwas aufbauen.
Nicht die Art des Projekts entscheidet — sondern der Moment. Drei Situationen, in denen Prozessbegleitung den Unterschied macht.
Die Idee ist da, die Motivation auch — aber wer Sie als Gruppe sind, was Sie wirklich verbindet und wie Sie miteinander entscheiden wollen, ist noch ungeklärt. Genau dieser Moment ist der richtige für eine Prozessbegleitung.
Unterschiedliche Vorstellungen, unausgesprochene Erwartungen, erste Konflikte — nicht weil die Gruppe scheitert, sondern weil sie wächst. Was Sie brauchen, ist kein Moderator, sondern ein Raum, in dem die eigentlichen Fragen sichtbar werden.
Bevor Verträge unterschrieben, Strukturen festgelegt oder Entscheidungen getroffen werden: eine gemeinsame Klärung dessen, was Sie als Gruppe trägt. Nicht als Formalität — sondern als Fundament.
Ich begleite Wohnprojekte, Hausprojekte, Genossenschaften und Kollektive in Gründung — und alle Gruppen, die gemeinsam etwas aufbauen, das mehr sein soll als ein Projekt.
Viele Themenfelder, eine Prozessgeleitung.
Meine Begleitung von Gruppenprozessen folgt keinem festen Programm — aber einer klaren inneren Logik. Je nach Situation und Bedarf arbeiten wir in einzelnen Sitzungen, einem kompakten Abendformat über drei Stunden oder einem ganztägigen Workshop.
Was zählt, ist nicht die Form, sondern was dabei entsteht: ein gemeinsames Verständnis dessen, wer Sie als Gruppe sind — und worauf Sie aufbauen.
Was verbindet diese Gruppe wirklich — jenseits des gemeinsamen Vorhabens? Wir legen offen, welche Überzeugungen, Erwartungen und Vorstellungen die einzelnen Mitglieder mitbringen — und was davon geteilt wird.
Wie wollen Sie als Gruppe entscheiden? Wer trägt welche Verantwortung? Wir entwickeln gemeinsam Prinzipien, die nicht nur auf dem Papier stehen, sondern im Alltag tragen.
Unterschiedliche Vorstellungen sind kein Problem — sie werden erst zum Problem, wenn sie unausgesprochen bleiben. Wir machen sie sichtbar, bevor sie eskalieren.
Am Ende steht keine Checkliste, sondern ein gemeinsames Verständnis: wer Sie als Gruppe sind, wie Sie miteinander umgehen wollen — und worauf Sie aufbauen.
Zwölf Jahre in der Praxis.
Seit 2012 begleite ich Gruppen und Projekte in gemeinschaftlichen und selbstverwalteten Wohnformen — unter anderem im Rahmen des Mietshäuser Syndikats. In dieser Zeit habe ich erlebt, wie Gruppen daran scheitern, die falschen Fragen zu früh zu beantworten. Und wie viel möglich wird, wenn der richtige Raum für die richtigen Fragen entsteht.
Was ich in dieser Arbeit gelernt habe: Gruppen in Entstehungsphasen brauchen keine Anleitung — sie brauchen Klarheit über sich selbst. Die kommt nicht aus Handbüchern, sondern aus echten Gesprächen.
Prozessbegleitung biete ich auf solidarischer Basis an — sprechen Sie mich gerne an.
→ Mehr über michInteresse an einer Prozessbegleitung?
Das erste Gespräch ist kostenlos und unverbindlich. Schildern Sie kurz, wo Ihre Gruppe steht und was Sie beschäftigt — dann schauen wir gemeinsam, ob und wie eine Prozessbegleitung sinnvoll ist.
Schreiben Sie mir.
Ein paar Sätze zum Vorhaben, zur Gruppe und zur aktuellen Situation reichen für den Anfang.