Kaiserschmarrn
Nach einer Wanderung anzukommen und einen Kaiserschmarrn serviert zu bekommen, ist etwas Schönes!
Diese famose Portion haben wir im Mitzi in Budapest bekommen. Dazu gab es einen Americano on Ice mit Grapefruit. Bei über 30 Grad war das genau richtig.
Ich mag Mehlspeisen, also alles, was aus den drei wunderbaren Zutaten Mehl, Zucker und Fett besteht, ausgesprochen gern. Eier und Butter dürfen dabei sein. Mit passablen Chemiekenntnissen geht es auch vegan. Kein Problem. Pfannkuchen, Struwen, Blinder Fisch. Das sind absolute Highlights. Jetzt habe ich mich an Kaiserschmarrn probiert und das Ergebnis hat mich überzeugt.
Das Rezept
Das Rezept dafür ist natürlich in vielfacher Form im Internet zu finden. Für zwei Portionen als Nachtisch sollten die folgenden Mengen genügen. Ich habe die Mengen für eine große Portion verwendet, von der ich noch etwas abgeben konnte.
Die Zutaten
- 2 Eier, Größe M
- 150 ml Vollmilch
- 50 ml Mineralwasser
- 70 g Mehl
- 30 g Zucker
- 20 g Butter
- 1 Prise Salz
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 20 g Rosinen
- Puderzucker zum Bestäuben
Die Zubereitung
Die Rosinen in einer Flüssigkeit einlegen, zum Beispiel in Rum, Amaretto, Saft oder Wasser. Die Flüssigkeit ziehen lassen. Je länger, desto besser.
Die Eier trennen. Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und kalt stellen. Das Eigelb mit Zucker und Vanillezucker verrühren. Anschließend mit dem Mixer verrühren und nach und nach Mehl und Milch hinzufügen. Wer kein Mineralwasser hat, nimmt entsprechend mehr Milch oder Wasser und fügt einen halben Teelöffel Backpulver hinzu.
Ist alles verrührt, werden die Rosinen hinzugefügt. Zum Schluss wird der Eischnee vorsichtig untergehoben.
Die Butter kommt in eine große, erhitzte Pfanne. Sobald sie geschmolzen ist, wird die Temperatur heruntergeregelt und die flüssige Teigmasse in die Pfanne geschüttet.
Nach vier bis fünf Minuten sollte der Boden gebräunt sein. Dann die Masse vierteln, wenden und weitere vier bis fünf Minuten anbräunen. Dann die Masse weiter zerteilen, bis schöne Brocken entstehen, und die Teigmasse gut anbräunen.
Was dazu gegessen wird, sollte süß und/oder fruchtig sein.



